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1918

Die Schule im 1. Weltkrieg

Im ersten Weltkrieg wurde die Schule zur psychologischen Kriegsführung benutzt. Es wurden Siegesfeiern veranstaltet, man sendet Liebesgaben an die Front und strickt für die Soldaten. Um die sehr schlechte Versorgungslage zu verbessern, sammelten die Klassen Bucheckern und Kräuter für die "Volksernährung" und Zeitungspapier für die Kleidungsproduktion.
Auch zur Kriegsfinanzierung mussten die Schülerinnen beitragen. Sie sammelten Gold bei Eltern, Freunden und Verwandten. Dieses wurde über das Rektorat an die Reichsbank abgeliefert. Bis zum Januar 1916 kamen so 36 000 Reichsmark zusammen.
Die Eltern wurden auch genötigt im Namen ihrer Töchter "Kriegsanleihen"
( Schuldscheine des Staates an seine Bürger, die durch die Inflation 1923 wertlos wurden) zu kaufen.


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