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Japan-Austausch

Allgemein

Seit 4 Jahren findet am IKG der Japan-Austausch mit der Doshisha International School in Kyoto statt. Unter der höchstprofessionellen Organisation unseres Japanisch-Lehrers Herr Kurata gehen wir jedes Jahr nach Kyoto, in die frühere Hauptstadt Japans, wo wir mehr über seine Sprache, Geschichte und Kultur erfahren.
Mit nach Japan können hierbei alle Mitglieder der Japanisch-AG, wobei diese nicht ausschließlich Schüler des IKGs sind, sondern auch Schüler des Johannes-Keppler-Gymnasiums, Friedrich-List-Gymnasiums, Friedrich-Schiller-Gymnasiums, etc.


Die Doshisha International School

Unserer Partnerschule ist die Doshisha International School Kyoto (auch Doshisha kudasai), eine Eliteschule mit internationalem Profil.
Die internationale Ausrichtung der Schule äußert sich nicht nur in der Vielzahl an Austauschprogrammen (u.a. auch in den USA) sondern auch an dem großzügigen Angebot an Sprachen (Wahlfächer), zu denen auch Deutsch zählt. Andere Sprachen, die angeboten werden, sind Chinesisch, Koreanisch, Spanisch und weitere.
Um die Schüler ihrem individuellen Sprachlevel angemessen zu unterstützen, werden sie in Englisch drei verschiedenen Stufen zugeteilt, in denen sie dann teils von japanischen, teils von amerikanischen Lehrern unterrichtet werden. Auch die Deutschlehrer, die wir kennengelernt haben, kamen aus Deutschland und konnten ihnen als native speaker auch etwas von der Kultur Deutschlands vermitteln.

---->>>Homepage der DISK
---->>>Homepage der Doshisha University


Aktivitäten in Japan

Unser Austausch dauert meist 10 Tage, von denen wir eine Woche lang in unserer Gastfamilie und dementsprechend an der Schule verbringen, und anschließend 3 Tage lang weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung besichtigen. "In der Gastfamilie hat es mir eigentlich am besten gefallen", so Marie Seffner, ein Mitglied der Japanisch-AG-. "Von Anfang an sehr freundlich und offen" sei sie aufgenommen worden und hätte sich schnell innerhalb ihrer Gastfamilie wohlgefühlt.

Betreut wurden wir in Japan vor allem von Massa sensei (Kojyo sensei) und Hanratty sensei.

Für die Schulwoche haben wir einen Stundenplan bekommen, der dem eines richtigen Schülers der DISK sehr ähnelt. Jeder deutsche Schüler hat hierbei eine Klasse zugeteilt bekommen, seinen Homeroom, hat aber auch weitere Stunden außerhalb dieser Klasse verbracht, die speziell wegen des Austauschs organisiert worden waren. Darunter fielen auch Club Activities, wie ein Besuch im Koch-Club, bei dem wir verschiedene japanische Gerichte zubereitet haben, oder eine Musikstunde, in der wir Harfe gespielt haben.
Da die DISK um die 1200 Schüler hat und mehrere Gebäude umfasst, wurden uns zum Zurechtfinden zusätzlich zu unseren Austauschpartnern Schüler zugeteilt, die uns im Schulalltag unterstützt haben.

Nach der Schule und am Wochenende haben wir verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt, wobei wir verschiedene Tempel und Schreine angesehen haben, aber auch die moderne Seite Kyotos kennengelernt haben, mit seinen vielen Einkaufsstraßen, Wolkenkratzern, etc.

Wir waren auf den großen Einkaufsstraßen im Stadtzentrum, haben traditionelle Restaurants besucht und machten abends einen Spaziergang am Fluss Kamo.

Hier sieht man noch die Treppe des Bahnhofs, die an unserem letzten Tag überraschender Weise noch beleuchtet wurde und für uns daher eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat.


Neben Kyoto haben wir auch die nebenliegenden Städte Osaka und Nara besucht:

Osaka

Osaka ist mit ca. 2,6 Mio Einwohnern die drittgrößte Stadt Japans und Standort vieler großer Konzerne, sodass es als einer der wichtigsten Handelsplätze des Landes gilt.
Durch seine vielen riesigen Einkaufszentren und die teils sehr ausgefallene Mode ist es Ziel vieler Touristen geworden und so haben auch wir die Zeit in Osaka vor allem mit dem Einkaufen vieler Souvenirs (vor allem Kleidung :) ) genutzt.

Eine berühmte Sehenswürdigkeit Osakas ist Osaka Castle, die Wasserstadt. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Burg aus dem 16. Jahrhundert, die nach einigen Bränden im 20. Jahrhundert wiedererbaut wurde.


Nara

Nara ist die frühere Kaiserstadt Japans und daher eine vor allem kulturell sehr wertvolle, alte Stadt mit vielen Traditionen.
Sie war einst auch Endpunkt der berühmten Seidenstraße und wird auch als Zentrum des Buddhismus bezeichnet. In Nara gibt es auch viele Sehenswürdigkeiten, von denen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Beispielsweise haben wir hier den früheren Kaiserpalast besucht.

Außerdem ist Nara auch für seine vielen Rehe bekannt. Diese laufen frei in Parks und Tempeln herum und können von Besuchern mit speziellen Keksen gefüttert werden, die an mehreren Ständen an Sehenswürdigkeiten erworben werden können. Bevor man ihnen einen Keks gibt, verbeugen sie sich mehrmals und nehmen erst dann den Keks an sich.


Aktivitäten in Deutschland

In Deutschland zeigten wir unseren Austauschschülern verschiedene Sehenswürdigkeiten in Reutlingen, Tübingen, Metzingen, Stuttgart und darüber hinaus. Manche Ausflüge haben wir mit der ganzen Gruppe zusammen gemacht, wie z.B. nach Tübingen und Stuttgart.

Hier (in Tübingen) haben wir die Altstadt besichtigt, waren auf dem Schloss Hohentübingen und haben an einer Stocherkahnfahrt auf dem Neckar teilgenommen.
In Stuttgart waren wir lange zum Einkaufen im MILANEO, obwohl es als Kaufhaus sehr viel kleiner ist als die meisten in Japan (vgl. mit Aeon mall in Kyoto ).

An anderen Tagen hatten aber die Gastfamilien selber zu entscheiden, wo sie alleine mit ihrem Austauschschüler hingehen wollten. Ich wählte hierbei die Burg Hohenzollern und das Cafe Schlössle in Bad Urach.

Ein anderes beliebtes Ziel war eine Fahrt zum Bodensee, nach Konstanz und Mainau.

Manche Schüler aus der Japanisch-AG, die niemand aufnehmen konnten, nahmen dennoch an gemeinsamen Ausflügen teil und halfen den Austauschschülern, sich in der Schule und in Reutlingen zurechtzufinden. Eine davon war Nora Matynik (J1): "Ich wollte, dass sie einfach mal einen Eindruck von unserem Alltag und unserer Stadt bekommen. Ich glaube, dass hat ihnen gefallen und ist bei einem Autausch auch wichtig."


Rückblick Austausch 2016

Dieses Jahr haben sich viele Schüler, ohne dass sie die Japanisch-AG besucht haben, als Gastfamilien für den Japan-Austausch kurzfristig gemeldet und ihn damit erst möglich gemacht. Darum bedanken wir uns herzlich bei den Gastfamilien und hoffen, dass der Austausch auch in Zukunft weiterhin durchgeführt werden kann.
Interessenten gibt es auf jeden Fall mehr als genug. Larissa Weichbrodt, die erst seit einigen Wochen Mitglied der Japanisch-AG ist, meint: "Japan hat wohl mit die spannendste Kultur, die es so gibt.", wobei sie wohl die Gedanken vieler Schüler ausspricht, die sich bereits auf nächstes Jahr freuen, wenn wir wieder nach Kyoto reisen werden.


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